Dichte Chemie - Dichte berechnen chemie
Die Dichte ist eine der wichtigsten physikalischen Größen in der Chemie. Sie beschreibt, wie viel Masse in einem bestimmten Volumen eines Stoffes steckt. Mit anderen Worten: Die Dichte gibt an, wie „schwer“ oder „leicht“ ein Stoff im Verhältnis zu seiner Größe ist. In diesem Artikel lernst du die Dichte‑Formel, typische Beispiele aus dem Alltag, häufige Fehlerquellen und bekommst Aufgaben mit Lösungen, um dein Wissen zu festigen.
Weiterführende Themen aus dem Bereich der 8. Klasse – Überblick
- Endo- & Exotherme Reaktionen
- Benennung binärer Verbindungen
- Stöchiometrie
Dichte berechnen Chemie
Unser Grundlagenvideo behandelt, wie ihr die Dichte (= ϱ) von Stoffen berechnen könnt. Dieser stoffliche Inhalt wird nach dem neuen Lehrplan+ (G8) relativ früh im Schuljahr behandelt. Wir geben euch nützliche Tipps an die Hand, um diese noch überschaubare Thematik zu meistern. Letztlich bildet dieser Inhalt die erste Grundlage für später auftretende quantitative Berechnungen. Die Dichte berechnet man, indem man die Masse durch das Volumen teilt. Diese Formel brauchst du besonders häufig bei Aufgaben, in denen das Volumen einer Flüssigkeit oder eines Körpers gegeben ist. Wenn du die Dichte beherrschst, fällt es dir später viel leichter, weitere chemische Größen zu berechnen und Stoffe miteinander zu vergleichen.Fragen zum Video:
Warum man im toten Meer leichter schwimmt
Je höher die Dichte einer Flüssigkeit ist, desto stärker trägt sie Gegenstände oder Menschen. Ein spannendes Beispiel dafür ist der Unterschied zwischen normalem Badewasser und dem Wasser im Toten Meer.
Normales Badewasser besteht fast vollständig (vereinfacht) aus reinem Wasser. Seine Dichte liegt bei ungefähr 1,0 g/cm³. Das bedeutet: Ein Kubikzentimeter Wasser hat eine Masse von etwa einem Gramm. Wenn du dich in ein Becken mit Badewasser legst, trägt dich das Wasser zwar ein wenig, aber du musst trotzdem aktiv schwimmen oder dich festhalten, um nicht unterzugehen. Dein Körper hat nämlich eine ähnliche Dichte wie Wasser, weshalb du nur knapp an der Oberfläche bleibst.
Ganz anders ist es im Toten Meer, einem Salzsee zwischen Israel und Jordanien. Dort ist die Dichte des Wassers viel höher, nämlich etwa 1,24 g/cm³. Der Grund dafür ist der extrem hohe Salzgehalt. Im Toten Meer sind über 30 % Salz gelöst – das ist fast zehnmal so viel wie im normalen Meerwasser. Durch das viele Salz enthält das Wasser viel mehr Masse im gleichen Volumen. Dadurch steigt seine Dichte deutlich an.
Was bedeutet das für deinen Körper?
Wenn du ins Tote Meer gehst, wirst du fast automatisch nach oben gedrückt. Dein Körper hat eine geringere Dichte als das salzreiche Wasser, deshalb schwimmst du ohne Anstrengung an der Oberfläche. Viele Menschen können dort sogar Zeitung lesen, während sie im Wasser liegen.
Dieses Beispiel zeigt sehr anschaulich: Je höher die Dichte einer Flüssigkeit, desto besser trägt sie Gegenstände und Menschen. Das Tote Meer ist dafür eines der beeindruckendsten Naturphänomene weltweit.
Warum ist die Dichte wichtig? – Dichte Formel
Die Dichte spielt in vielen Bereichen der Chemie und Physik eine große Rolle:- Stoffe identifizieren
- Schwimmen und Sinken erklären
- Konzentrationen berechnen
- Experimente planen
- Materialeigenschaften vergleichen
Nach den Grundlagen seid ihr jetzt für die kommenden Übungen gut gerüstet!
Dichte Übungen 29.11.2020:
- Du hast einen 1 kg schweren Silberbarren im Garten gefunden. Experimentell ermittelst du ein Volumen von 95,24 cm3 für diesen Barren. Bestimme die Dichte dieses Silberbarrens in g/cm3.
- Berechne die Masse eines Aerogels, welches ein Volumen von 10000 cm3 einnimmt und dabei eine Dichte von 0,005 g/cm3 aufweist.
- Kalkuliere das Volumen eines Platinblocks der Masse 1337 g und einer Dichte von 21,45 g/cm3.


