Bestehen aus zwei verschiedenen Elementen. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von binären Verbindungen in der Anfangschemie.
Moleküle benennen
Binäre Verbindungen: Nichtmetall-Nichtmetall
Binäre Verbindungen setzen sich aus zwei verschiedenen Elementen zusammen und haben die allgemeine Formel AxBy Es handelt sich um die Benennung von Molekülen.Salze benennen
Metall Nichtmetall Verbindungen
Binäre Verbindungen setzen sich aus zwei verschiedenen Elementen zusammen und haben die allgemeine Formel AxBy
Hierbei geht es um die Benunng der Salze.
Fragen zu den Videos:
Weiterführende Themen aus dem Bereich der 8. Klasse – Überblick
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FAQ – binäre Verbindungen Chemie
Binäre Verbindungen bestehen aus genau zwei verschiedenen chemischen Elementen. Bei der Benennung dieser Verbindungen werden grundsätzlich zwei Haupttypen unterschieden: Verbindungen, die aus einem Metall und einem Nichtmetall bestehen (Salze), und Verbindungen, die aus zwei Nichtmetallen bestehen. Die Benennungsregeln für diese beiden Typen sind unterschiedlich.
Die Benennung von binären Metall-Nichtmetall-Verbindungen erfolgt, indem zuerst der deutsche Name des Metallelements genannt wird. Anschließend wird die Wertigkeit des Metalls in römischen Ziffern in Klammern angegeben. Abschließend folgt der vom lateinischen Wortstamm abgeleitete Name des Nichtmetallelements mit der Endung „-id“. Zum Beispiel wird Na₂O als Natrium(I)-oxid bezeichnet.
Die Wertigkeit von Hauptgruppenmetallen entspricht in der Regel ihrer Hauptgruppenzahl im Periodensystem. Bei Übergangsmetallen ist die Wertigkeit vom nichtmetallischen Bindungspartner abhängig und kann unterschiedliche Werte annehmen. In solchen Fällen kann die Wertigkeit des Metalls mithilfe der Formel bestimmt werden: (Wertigkeit des ersten Elements) × (Index des ersten Elements) = (Wertigkeit des zweiten Elements) × (Index des zweiten Elements). Dabei ist die Wertigkeit des Nichtmetalls oft bekannt oder kann dem Periodensystem entnommen werden.
Das Periodensystem ist essenziell, um festzustellen, ob ein Element ein Metall, ein Halbmetall oder ein Nichtmetall ist. Dies ist der erste Schritt, um zu entscheiden, welche Benennungsregeln angewendet werden müssen. Zudem hilft das Periodensystem bei der Bestimmung der Hauptgruppenzahl und somit der typischen Wertigkeit von Hauptgruppenmetallen und Nichtmetallen.
Die Benennung von binären Nichtmetall-Nichtmetall-Verbindungen beginnt mit der Angabe des griechischen oder lateinischen Zahlwortes für den Index des ersten Elements, gefolgt vom deutschen Namen des ersten Elements. Dann wird das Zahlwort für den Index des zweiten Elements genannt, gefolgt vom vom lateinischen Wortstamm abgeleiteten Namen des zweiten Elements mit der Endung „-id“. Zum Beispiel wird N₂O₅ als Distickstoffpentaoxid bezeichnet. Wenn der Index des ersten Elements eins ist, wird das Präfix „Mono-“ in der Regel weggelassen, außer es dient zur Unterscheidung von anderen Verbindungen.
Zur Angabe der Indices der Elemente in binären Nichtmetall-Nichtmetall-Verbindungen werden griechische oder lateinische Zahlwörter (Präfixe) von eins bis zehn verwendet. Diese müssen in der Regel gelernt werden. Beispiele sind „Mono-“ (1), „Di-“ (2), „Tri-“ (3), „Tetra-“ (4), „Penta-“ (5), „Hexa-“ (6), „Hepta-“ (7), „Okta-“ (8), „Nona-“ (9) und „Deka-“ (10).
Bei Nichtmetallen entspricht die Wertigkeit tendenziell einer bestimmten Angabe im Periodensystem, wobei sie ab der fünften Hauptgruppe wieder abnimmt. Eine wichtige Ausnahme ist Sauerstoff, das in den meisten Verbindungen die Wertigkeit zwei besitzt. In der Verbindung H₂O₂ (Wasserstoffperoxid) hat Sauerstoff jedoch die Wertigkeit eins. Generell kann die tatsächliche Wertigkeit eines Nichtmetalls in einer Verbindung vom erwarteten Wert abweichen und richtet sich nach dem jeweiligen Bindungspartner.
Halbmetalle (oder Metalloide) sind Elemente, die Eigenschaften von sowohl Metallen als auch Nichtmetallen aufweisen können. Abhängig von ihrem Reaktionspartner können sie in einer binären Verbindung entweder die Rolle eines Metalls oder eines Nichtmetalls einnehmen. Daher müssen bei Verbindungen, die Halbmetalle enthalten, die Eigenschaften des jeweiligen Reaktionspartners berücksichtigt werden, um die korrekten Benennungsregeln anzuwenden.
Übungsaufgaben:
Lösungsvideos:
Übung 02.04.2020:
- H3P
- CO2
- H2N2
- P4O6
- C3N4
- NI3
- OF2
- SCl4
Übung 02.04.2020:
- LiF
- In2S3
- Au2O
- Au2O3
- YCl3
- SrBr2
- NiO
- MgS
Übung 02.04.2020:
- CH4
- AlBr3
- CuCl3
- SO3
- N2O4
- V2O5
- Ca3P2
- H2O
- KI
- H4N2
- Ag2Se
- HF


